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Event

Corey Harris solo

Mittwoch, 20.04.2016 (20:30 - 23:45) @ Reigen Live



Nur wenige Musiker haben sich mit den Wurzeln des Blues so intensiv auseinandergesetzt wie Corey Harris - sowohl akademisch wie auch live.
Seine Anfänge waren durchaus konventionell - geboren am 21. Februar 1969 in Denver, spielte als Schüler in einer Rock'n'Roll-Band, stand auf Blues und Reggae. Doch er wollte mehr wissen und begann zu studieren. In Maine macht er seinen Abschluss in Anthropologie, in Kamerun studierte Harris anschließend afrikanische Sprachen und die ursprüngliche Musik.
Wieder in den Staaten arbeitete er anfänglich als Sprachlehrer in Louisiana und spielte in der Freizeit in Clubs in New Orleans. 1995 nahm er sein erstes Album auf: "Between Midnight and Day". Zahlreiche weitere Einspielungen folgten, er konzentrierte sich dabei auf die alten Songs, spielte sie so authentisch wie möglich, experimentierte aber genauso mit Einflüssen des Reggae, Soul, Rock und der Musik West-Afrikas. Dabei arbeitete er mit Musikern wie B.B. King, Taj Mahal, Buddy Guy und Tracey Chapman zusammen.
Für den Film "Feel Like Going Home" von Martin Scorsese besuchte Harris 2003 den afrikanischen Musiker Ali Farka Tourè in Mali - der amerikanische Blues trifft auf seine afrikanischen Wurzeln, Harris nicht nur als Storyteller, sondern selbst als Suchender. Mit Tourè nahm er später auch einige Titel auf.
Corey Harris wurde mit dem Ehrendoktortitel des Bates College ausgezeichnet. Seiner Bühnenpräsenz tut das keinen Abbruch ...