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Event

Larry Garner meets Normen Beaker Band

Dienstag, 22.03.2016 (20:30 - 23:55) @ Reigen Live



Ein Verkehrsunfall war „schuld“ an der Karriere von Larry Garner. Musik spielte zwar schon in seiner Kindheit in Baton Rouge eine wichtige Rolle, er hörte ebenso Jimi Hendrix wie den Blues der lokalen Größen Silas Hogan und Clarence Edwards, der Gitarre spielende Prediger Reverend Utah Smith motiviete ihn, den Gitarrenunterricht des Onkels anzunehmen. Die Eltern hielten denBlues allerdings für „Teufelsmusik“. Außer dass er während seines Militärdienstes in Korea in einer Army-Band mitspielte war nichts los mit Musik. Zurück in Baton Rouge jobbte er Vollzeit in der örtlichen Dow Chemical Fabrik. EinLeben ohne Höhepunkte bis jenem Abend …Die Hauptstraße war wegen eines Verkehrsunfalls gesperrt, und die Ausweichroute führte an einem Club vorbei – „Blues Jam Tonight“ stand dort groß. Larry schaute hinein, fuhr heim, holte seine Gitarre und kehrte in das Lokal zurück. Erst um halb drei in der Früh kam er wieder nach Hause.
Dass ihn seine Frau schimpfte weil er doch morgen zeitig wieder in der Fabrik sein musste war ihm plötzlich egal. Er schmiss den Job hin, spielte in den regionalen Clubs und in New Orleans. Die Demo-Kassette war einem lokalen Plattenboss zu bluesig, alsoversuchte er sein Glück in England. 1994 und 1995 brachte Larry Garner zwei Schallplatten bei JSP heraus, erst nachher wurde er in den Staaten „entdeckt“. Heute gilt der 64jährige als einer der wichtigsten Vertreter des „Lousiana Blues“.