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Event

tuesday microgrooves

Donnerstag, 02.03.2017 (20:30 - 23:45) @ Reigen Live

Besetzung

Wolfgang Radl, Kontrabass

Jenö Lörincz, Klavier

Norbert Wallner, Schlagzeug

Lena Mentschel, Gesang

special guest: Sigrid Narowetz, Violoncello



Mit dem dritten Studioalbum „Saying I Love You in a Postrock Way“ folgt die österreichische, mehrfach preisgekrönte Formation tuesday microgrooves konsequent den seit der Gründung 2008 eingeschlagenen künstlerischen Weg; ausgehend vom traditionellen Jazztriosound widmen sich die Musiker (Wolfgang Radl, Bass – Jenö Lörincz, Klavier – Norbert Wallner, Drums), unterstützt von Sängerin Lena Mentschel, erneut dem Abschreiten und Ausloten von Crossover, Klassik, Drum’n’Bass, Electronica und Pop. Nur Postrock kommt auch dieses Mal nicht vor ...
Die Songs handeln von zwischenmenschliche Beziehungen in allen Facetten. Es geht um Trennung (Old Friends) und Verlust (Tomorrow, I’ll Meet You), um die aktuell seltsamen Zeiten (Rachmaninov is Dead) und die Unmöglichkeit, diese zu ändern (I can’t). Auch besinnen sich tuesday microgrooves wieder verstärkt auf ihren klassischen Background – unterstützt von vier Streichern rund um Ausnahmecellistin Sigrid Narowetz. Auf „Saying I Love You in a Postrock Way“ sind auch einige Bearbeitungen Johann Sebastian Bachs und Antonio Vivaldis zu hören. Gerade hier kann die seit neun Jahren unveränderte Stammformation ihre Kompaktheit im Groove und ihre Feinfühligkeit im Spiel meisterhaft unter Beweis stellen.
Einen erfrischenden Gegenpart zur oberflächlichen Bildchenkultur am Handy setzt die haptische Ausgabe des neuen Werks von tuesday microgrooves; so bietet sich bei dieser Cd, die „zu den schönsten gehört, die ich je gesehen habe (Ines Reiger, Ö1)“ die Möglichkeit, das Booklet selbst zu basteln, während man zwischen barockem Crossover (Sunset, Summer: Thunderstorm), treibenden Pop (I Got Time) und Electronica (Surprise Me Electronica) auf akustische Reisen gehen kann.
„Saying I Love You in a Postrock Way“ erweist sich als stimmige Mischung verschiedenster musikalischer Einflüsse, jedoch immer auf zwei Fundamenten stehend – der Neugier gegenüber musikalischer Ausdrucksformen einerseits. Und Freundschaft andererseits.